Schwimmingpool kaufen – Verbrauchertipps

Zum Traum vom eigenen Haus gehört für Schwimm-Enthusiasten auch der eigene Schwimmingpool. Gerade für Eltern mit Kindern bietet der Pool eine willkommene Abwechslung an warmen Sommertagen. Einfache Rundpools, die auch in einem kleinen Vorgarten Platz finden, gibt es bereits für wenige Hundert Euro im Handel. Nach oben hin sind der Größe und Ausstattung kaum Grenzen gesetzt.

Swimmingpool im Garten - © Rainer Sturm / pixelio.de

Swimmingpool im Garten – © Rainer Sturm / Pixelio.de

Grundtypen von Schwimmingpools

Grundriss und Größe: Der Käufer hat die Wahl zwischen Rundbecken-, Achtform-, Oval- und Rechteckpools. Rundbeckenpools haben manchmal nur 2,50 Meter Durchmesser, was einer überdimensionierten Badewanne entspricht. Achtformpools besitzen – wie der Name schon sagt – eine geschwungene, achtförmige Begrenzung und sind etwa ab 5 Metern Länge erhältlich. Auch ovale Schwimmingpools weisen ähnliche Dimensionen auf. Rechteckbecken haben meist eine Seitenlänge ab 6 mal 3 Metern und stellen damit die größte Variante dar.

Meistens korreliert der Preis eines Modells direkt mit seiner Größe. Je mehr Wasser in einen Schwimmingpool passt, desto mehr kostet er (bei ähnlicher Grundausstattung).

Tiefe: Die Standardmaße für die Rundbecken-, Achtform- und Ovalpools sind 150 Zentimeter oder 120 Zentimeter Tiefe, seltener 135 Zentimeter. Der technisch bedingte maximale Wasserstand liegt etwa zehn Zentimeter niedriger. Für Erwachsene ist ein 1,50 Meter tiefer Pool meist die optimale Wahl, während für Kinder eher die kleinere Variante geeignet ist.

Aufstellen oder versenken: Viele 1,20 oder 1,35 Meter tiefe Schwimmingpools lassen sich mit wenigen Handgriffen im Garten aufstellen. Für die notwendige Stabilität sorgt eine Stahlwand oder eine spezielle Stützkonstruktion. Diese unkomplizierte Variante hat aber optische und funktionale Nachteile: Die frei stehende Poolwand ragt auffällig über das Gartenniveau hinaus, und die Schwimmer müssen über eine Treppe ins Wasser hineinklettern.

Andere Schwimmingpools lassen sich ganz oder teilweise in den Boden versenken. Bei Pools mit 1,50 Meter Tiefe ist schon aus Stabilitätsgründen wenigstens eine Teilversenkung notwendig. Auf diese Weise kann man das Schwimmbecken harmonisch in den Garten einbinden. Allerdings sind hierfür Erdarbeiten und andere handwerkliche Tätigkeiten erforderlich.

Material: Aufstellbecken bestehen in der Regel aus solidem Stahl oder (billiger) aus Holz. Versenkbare Rechteckbecken werden oft aus leichten Styroporsteinen angeboten.

Schwimmingpool selbst bauen?

Die Pools werden in der Regel als Bausatz geliefert. Die Hersteller versprechen, dass auch Laien den Aufbau meistern können.

Bei Aufstellbecken ist der Aufwand tatsächlich überschaubar. Zwar müssen die Wände und technischen Anlagen (Filter, Pumpe, Einströmdüse, Rohre usw.) eigenhändig montiert werden, aber mit etwas Geschick, Ausdauer und einer guten Montageanleitung sollte der Aufbau in wenigen Stunden gelingen.

Versenkbare Pools – vor allem Rechteckpools aus Styropor – stellen schon deutliche höhere Anforderungen an das handwerkliche Geschick. Der stolze Poolbesitzer muss die Erde ausheben, eine Beton-Grundplatte gießen, Wände betonieren oder mauern – und noch einiges mehr. Unser Rat: Wer nicht genug Muße und Ausdauer hat, sollte eine wenigstens für die groben Arbeiten eine Fachfirma beauftragen.

Wichtige Poolhersteller sind unter anderem:

  • Bestway
  • Clear Pool
  • Gre
  • Hanseatic
  • Karibu
  • Konifera
  • Kwad
  • Mypool
  • RivieraPool
  • Summer Fun
  • Weka

(geschützte Marken)

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