Wasserpistolen und Super Soaker – viel Spaß mit der Wassermunition

Manchmal tobt eine wahre Schlacht im Pool. Da wird scharf geschossen, gekreischt und jeder Treffer bejubelt. Mit der Wasserpistole in der Hand verwandeln sich kleine Jungs und Mädchen in Revolverhelden oder hinterhältige Wasser-Attentäter. Schon seit vielen Generationen gehört ein bisschen Kriegsspielzeug einfach dazu, wenn planschende Kinder wirklich Spaß haben wollen.

Wasserpistolen - © Reschke

Wasserpistolen – © Reschke

Die klassische Wasserpistole

Die Optik einer Original-Wasserpistole ist dem todbringenden Original nachempfunden: Es gibt einen Abzug, einen Lauf und eine Munitionskammer. Damit sind die Analogien zum Revolver aber schon aufgebraucht. Statt aus Stahl besteht die Wasserpistole aus buntem Kunststoff und die Munition ist flüssig. Wer getroffen wird, hat einen nassen Fleck am Badeanzug und kann sich umgehend für die Wasserattacke rächen.

Der Mechanismus ist meist recht simpel: Per Abzug drückt das Kind eine überschaubare Menge Wasser aus dem kleinen Tank direkt durch den Lauf. Die Reichweite beträgt allenfalls wenige Meter. Trotzdem ist der Spaß für die Jüngsten riesig. Eine solche Wasserpistole kostet wenige Euro, lässt sich einfach handhaben und ist auch schon für Dreijährige geeignet.

Den Älteren ist das meist nicht genug. Wer sechs Jahre ist, will mehr Power. Diesem Wunsch kommt die Spielzeugindustrie nach, indem sie eine unglaubliche Vielfalt von Produkten auf den Markt bringt. Von einfach gebauten, aber effizienten „Wasserkanonen“ aus Schaumstoff über die so genannten Wassergewehre bis hin zu vielläufigen Wasserwaffen. Die Namenswahl ist meist ähnlich phantasievoll wie die optische Gestaltung, die oft einem Sternenkrieger zur Ehre gereichen würde.

Power mit dem Super Soaker

Als Premiumwaffe im nassen Element gilt gemeinhin der „Super Soaker“. Alles was diese Bezeichnung trägt, verspricht einen scharfen, über viele Meter reichenden Wasserstrahl. Hier ist die Handhabung etwas anspruchsvoller als bei den einfachen Wasserpistolen. Das liegt daran, dass ein Super Soaker einen eigenen Pumpmechanismus besitzt, der zunächst Druck aufbaut, bevor sich der komprimierte Wasserstrahl entladen darf. Von einem Super Soaker aus der Nähe getroffen zu werden, ist zwar gesundheitlich unbedenklich, aber gerade im Gesicht doch unangenehm.

Dieses Wasserspielzeug gehört nur in die Hände von Schulkindern, die damit umgehen können. Und wenn der Nachwuchs gerade mit ernsthafteren Dingen des Lebens beschäftigt ist, machen sich vielleicht Mama und Papa gegenseitig nass…

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