Manche Wasserrutschen passen in den kleinsten Garten. Gemeint sind natürlich nicht die namensgleichen Hochgeschwindigkeitsrutschen aus den Aquaparks. Unter der (etwas irreführenden) Bezeichnung „Wasserrutsche“ gibt es im Handel mehrere Meter lange Plastikbahnen, die sich mit Wasser besprengen lassen. Was sich womöglich lahm anhört, ist trotz null Gefälle ein großer Spaß für Kinder bis mindestens zum Grundschulalter.

Kind auf der Wasserrutsche - © Reschke
Kind auf der Wasserrutsche – © Reschke

Rutschen auf dem Wasserfilm

Das Funktionsprinzip ist simpel: Die rund fünf bis sechs Meter lange Rutschbahn wird auf einem ebenen, nicht zu harten Untergrund flach ausgebreitet. Sehr gut eignet sich ein Rasen oder eine feste Sandfläche. Anschließend stöpselt man einen Wasserzulauf in die vorgesehene Öffnung, dreht den Hahn auf – und schon sprudeln viele kleine Fontänen auf die Wasserrutsche. Kaum zu glauben, aber der dünne Wasserfilm verwandelt den einlagigen Kunststoff in eine rasante Bahn. Ein kurzer Anlauf genügt für ein wildes Planschvergnügen.

Selbstverständlich sollten Wasserrutschen frei von gesundheitsschädlichen Weichmachern sein. Zweitwichtigstes Qualitätsmerkmal ist ein sauber verarbeiteter, robuster Kunststoff, der vielen heftigen Rutschattacken Stand hält. Allerdings sind die meisten Wasserrutschen eher preisgünstige Funartikel, die nicht für die Ewigkeit geschaffen sind. Irgendwann geben die ersten Nähte nach oder die Rutschbahn bekommt ein Loch. Wer dann keine Lust zum (durchaus möglichen) Flicken hat, kauft bald eine neue Rutsche – die Kinder werden sich freuen.

Wasserrutsche für Kinder