Seniorenschwimmen – fit im Alter

In vielen Schwimmbädern steht mindestens einmal pro Woche ein „Seniorenschwimmen“ auf dem Veranstaltungsplan. Dann ist das gesamte Bad, oder doch wenigstens ein abgegrenztes Schwimmbecken, der älteren Generation vorbehalten. Senioren sollten sich nicht scheuen, solche Angebote wahrzunehmen, denn sie versprechen ein ungestörtes Schwimmvergnügen. Wer es dagegen geselliger mag, sollte einen speziellen Schwimmkurs für Senioren belegen.

Besondere Bedürfnisse der Senioren

Im Alter geht manches etwas langsamer – das betrifft auch das Schwimmen. Häufig sind die Gelenke strapaziert oder rheumatisch erkrankt. Da tut es gut, wenn der Körper im Wasser fast schwerelos ist und sich viel leichter bewegen lässt. Das regelmäßige Schwimmen hält Herz und Kreislauf in Schwung, baut Stresshormone ab und hebt die Stimmung (Text: Schwimmen ist gesund).

Nachlassende Reaktionsfähigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit machen manchen älteren Schwimmer angreifbar durch Störungen. Gerade Jugendliche oder Kinder, die schnell schwimmen oder lautstark toben wollen, können Senioren aus der Bahn bringen. Beim Seniorenschwimmen sind diese Störfaktoren weitgehend ausgeschaltet.

Zudem kommen Senioren oft in den Genuss, dass die Wassertemperatur einige Grad erhöht wird. Wer es noch kuscheliger mag, findet in dem häufig vorhandenen Whirlpool einen Platz. Und für unsichere oder gesundheitlich angeschlagene Schwimmer verbessert sich das Sicherheitsgefühl, weil der Bademeister einen besonders intensiven Blick auf die älteren Menschen haben kann.

Gesundes und sicheres Schwimmen

Für alle Menschen mit Rückenproblemen gilt, dass das beliebte Brustschwimmen auch Nachteile haben kann. Den Kopf mit viel Kraftaufwand aus dem Wasser zu strecken, ist jedenfalls keine gute Idee. Wer dagegen bei jedem Schwimmzug ins Wasser eintaucht, vermeidet Muskelverspannungen und falsche Belastungen der Wirbelsäule.

Senioren, die unter ernsthaften Erkrankungen oder häufigen Muskelkrämpfen leiden, sollten möglichst nicht alleine schwimmen gehen. Das gilt vor allem für unbewachte Gewässer. Hier kann eine gesundheitlich fitte Begleitperson im Ernstfall Komplikationen vermeiden.

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