Tauchen lernen mit Tauchringen und Tauchtieren

Mit offenen Augen abtauchen – davor haben viele Schwimmanfänger zunächst Hemmungen. Ein schöner Anreiz (und zugleich Beweis für den Taucherfolg) sind Gegenstände, die auf dem Beckengrund auf einen Finder warten. Von bunten Tauchringen bis zu einem ganzen Zoo an Tauchtieren reicht die Auswahl.

Bunte Tauchringe - © Reschke

Bunte Tauchringe – © Reschke

Kaufargumente: Kräftige Farben und gute Greifbarkeit

Kinder lieben auffällige Farben. Außerdem helfen die Farben, das Wasserspielzeug trotz verschwommener Sicht schnell zu finden. Eine neongrüne Schildkröte, eine knallrote Krabbe oder ein grellgelber Tauchring sind also genau richtig – selbst wenn sie nicht dem Schönheitsideal der Erwachsenen entsprechen. Schwarz, aber trotzdem erstaunlich beliebt, ist übrigens ein dicker, fünf Kilogramm schwerer Gummiring, den auch die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) für Rettungsübungen benutzt. Wahrscheinlich sind es die außergewöhnlichen Dimensionen des Rings (31 Zentimeter Durchmesser), die die Kinder überzeugen.

Die wichtigste Eigenschaft eines Tauchtieres ist natürlich, dass es schwer genug ist, um zügig unterzugehen und am Boden liegen zu bleiben. Diese Mindestbedingung erfüllen eigentlich alle handelsüblichen Produkte, sodass der Käufer kein verkapptes Schwimmtier fürchten muss. Unterschiede zeigen sich dagegen in der Bodenlage. Große Ringe lassen sich eigentlich immer gut greifen, während platt aufliegende Tauchtiere mehr Geschick erfordern. Manche Tiere haben einen exakt ausbalancierten Auftrieb und richten sich am Boden griffbereit auf, ohne dabei aufzusteigen.

Auch haptisch gibt es Unterschiede. Ein Tauchring mit Neopren-Überzug oder aus Gummi fühlt sich (wenigstens im Trockenen) angenehmer an als schieres Hartplastik. Allerdings sind diese Materialeigenschaften hauptsächlich für erwachsene Käufer relevant, während ihnen die Kinder kaum Beachtung schenken.

Wetttauchen und Schwimmabzeichen

Tolle Wettspiele lassen sich veranstalten, wenn die Tauchgegenstände aufgedruckte Zahlenwerte besitzen. Wer in vorbestimmter Zeit – zum Beispiel in einer Minute – die meisten Punkte von Beckengrund fischen kann, gewinnt. Für diesen Wettkampf sollten die Mitspieler aber bereits einige Sicherheit unter Wasser bewiesen haben.

Spätestens für das Schwimmabzeichen zahlt sich das spielerische „Training“ aus. Für das „Deutsche Jugendschwimmabzeichen – Bronze“ ist gefordert, einen Gegenstand aus etwa zwei Meter tiefem Wasser heraufzuholen. Für „Silber“ sollen es zwei Gegenstände sein, und für „Gold“ sogar drei in drei Minuten. Für erfahrene Tauch-Hasen ist dies aber ein Kinderspiel.

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